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Seitenzugrollo mit Kettenzug

Das Seitenzugrollo ist die klassische und oft auch günstigste Variante an Sonnenschutzsystemen für die Fenster. Sie sind lediglich für senkrechte Fenster geeignet, nicht für Dachfenster, da sie hier durchhängen würden. Als Untergruppen des Seitenzugrollos gibt es noch das Doppelrollo. Dieses besteht aus blickdichten und transparenten Stoffbändern, die Du übereinander ziehen kannst, um den Raum heller bzw. dunkler zu gestalten. Das Seitenzugrollo besteht aus einem Stoffband, das Du über eine Welle auf- bzw. abgerollen kannst. An dieser oberen Welle ist auch der Kettenzug befestigt. Dieser ist etwas kürzer als der Stoff. Wenn Dir die Welle optisch nicht gefällt, kannst Du sie mit einer Kassette verstecken. In diesem Fall spricht man von einem Kassettenrollo.

Seitenzugrollo – Muster und Farben

So praktisch, wie das Seitenzugrollo ist, so vielfältig ist es in seinen Farben sowie Mustern. Du kannst zwischen hellen und dunklen Farben, verspielten Motiven, modernen Prints wählen oder gar dein eigenes Foto auf Maß aufdrucken lassen. Welche Farben und Muster gibt es für das Seitenzugrollo?

Die Auswahl ist hauptsächlich von Deinen persönlichen Vorlieben abhängig. Bedenke dabei, dass die Farbe nicht für die Lichtdurchlässigkeit verantwortlich ist. Auch helle Stoffe können blickdicht verarbeitet werden. Ein unifarbenes Seitenzugrollo passt sich einfach an das Interieur an. Wähle die Farbe deiner Inneneinrichtung oder eine Kontrastfarbe. Diese entnimmst Du dem bekannten Farbenkreis. Warme Farben, wie Rot und Orange sind besonders fürs Wohnzimmer geeignet, da sie eine gemütliche Stimmung bringen.

Grün sowie Blau beruhigen und sind eher fürs Schlafzimmer geeignet. Weiß und helle Farben fördern die Konzentration und sind ideal fürs Arbeitszimmer. Im Bad sind wiederum bunte Farbverläufe oder kreative Prints willkommen. Motive, geometrische Formen und Prints kannst Du sehr kreativ in allen Räumen einsetzen. Vergewissere Dich jedoch, dass Dir die Farbenkombinationen auch nach mehreren Jahren noch gefallen.

Sie sehen kreativ aus und geben dem Raum ein ausgefallenes und dennoch stilvolles Bild. Dezenter aber trotzdem edel sind Farbverläufe. Für Kinderzimmer kannst Du z.B. Tiermotive oder Figuren für das Seitenzugrollo wählen. Achte jedoch darauf, dass Du das Zimmer nicht mit Bildern überschwemmst. Hat die Tapete bereits Tiermotive, macht das unifarbene Rollo einen angenehmen Kontrast für das Auge.

Lichtdurchlässigkeit vom Seitenzugrollo

Wie transparent soll das Seitenzugrollo für welches Zimmer sein? Rollos gibt es in diversen Graden der Lichtdurchlässigkeit und Blickdichte. Somit ist für jedes Zimmer das passende Seitenzugrollo dabei. Im Wohnzimmer und der Küche eignen sich transparente Rollos, die den Lichteinfall etwas bremsen sowie einen minimalen Blickschutz bieten. Für das Arbeitszimmer eignen sich halbtransparente Seitenzugrollos.

Sie geben ausreichend Licht zum Arbeiten, blenden jedoch nicht. Auch fürs Badezimmer sind blickdichte Varianten, die minimal lichtdurchlässig sind, ratsam. Fürs Schlafzimmer eignen sich die komplett verdunkelnden Seitenzugrollos. Wie misst man die Lichtdurchlässigkeit eines Rollos? Die Messwerte des Seitenzugrollos sind der Absorptions-, der Reflexions- sowie der Transmissionsgrad.

Hierbei handelt es sich nicht nur um die zugelassene Sonneneinstrahlung, sondern auch um den Isolierungsgrad beim Seitenzugrollo. Bei der Transmission handelt es sich um die Menge an Tageslicht, die durch den Stoff gelangt. Ein Seitenzugrollo mit einer Transmission von 0 % dunkelt den Raum komplett ab. Wie viel Sonnenenergie durch das Rollo geleitet wird, wird mit der Absorption beschrieben. Die absorbierte Energie wandelt sich in Wärme um, und hängt von der Stoffdicke ab.

Der Isolierungsgrad wird, neben der Absorption, außerdem mit dem Reflexionsgrad ermittelt. Das reflektierte Licht wird zurückgeworfen und wärmt den Raum nicht auf. Eine hohe Reflexion ist besonders ratsam für Fenster, die nach Süden ausgerichtet sind. Der Reflexionswert sollte mindestens 60 % betragen.

Stoffeigenschaften vom Seitenzugrollo

Welche Eigenschaften braucht der Stoff eines Seitenzugrollos? Der Stoff besteht aus Baumwolle, Polyester, Alu oder einer Mischung. Je nach Transparenz sowie Lichtdurchlässigkeit haben die Stoffe untersch. Gewebestärken. Neu ist das Seitenzugrollo aus braunem oder beigem Bambus.

Achte außerdem auf die Beschichtung des Stoffs. Je nach Raum soll der Rollostoff feuchtraumgeeignet, hitzereflektierend sowie schwer entflammbar sein. Sehr elegant ist das Seitenzugrollo mit einem Volant als Abschluss. Der gewölbte Stoff sieht schick und edel aus. Zu den Stoffeigenschaften zählt die Lichtdurchlässigkeit. Die Stoffe werden in transparente, halbtransparente, leicht und komplett abdunkelnde Stoffe unterteilt. Diese Kriterien sind meist ausschlaggebend für die Auswahl.

Der transparente Stoff bietet nur einen leichten Blickschutz. Tagsüber kannst Du nach außen, aber auch nach innen blicken. Auch abends, bei eingeschaltetem Licht, ist der Einblick möglich. Der Sonnenschutz ist nur sehr gering. Das transparente Seitenzugrollo wird vielmehr als dekoratives Element benutzt. Mit bunten Farben kreierst Du mit diesem Rollo einladende Lichtspiele, die zu einer positiven Atmosphäre beitragen. Halbtransparente Stoffe bieten bereits einen guten Lichtschutz und sind besonders am Arbeitsplatz mit Bildschirm gefragt.

Sie lassen genügend Licht zum Arbeiten herein, blenden den Computer jedoch nicht. Zudem dienen sie teilweise als Sichtschutz. Der Durchblick nach außen ist begrenzt und abends sind nur Konturen erkennbar. Blickdichte Stoffe dunkeln den Raum leicht ab. Sie ermöglichen tagsüber keinen Durchblick nach außen und werden daher als Blendschutz benutzt. Licht lassen die blickdichten Stoffe nur leicht durch. Daher sind sie für Büros geeignet, an denen viel Privatsphäre gefragt ist, sowie für Bad oder Schlafzimmer.

Noch dunkler geht es mit den komplett verdunkelnden Stoffen. Sie sind vollends lichtundurchlässig, ermöglichen weder einen Blick nach außen, noch nach innen und dunkeln das Zimmer auch tagsüber ab. Sie werden hauptsächlich in Schlaf- und Kinderzimmern benutzt. Mit einer zusätzlichen Seitenblende verschwindet außerdem der Lichtspalt zwischen dem Fenster und dem Stoff.  

Montagevarianten vom Seitenzugrollo

Wie wir das Seitenzugrollo montiert? Das Rollo kannst Du an die Wand, an die Decke oder in die Fensternische schrauben. Du benötigst Werkzeug sowie etwas handwerkliches Geschick. Alternativ kannst Du Dir das Rollo von dem Hersteller gegen einen Aufpreis montieren lassen. Diese Möglichkeit ist für Mietwohnungen jedoch nicht unbedingt geeignet.

Die Wohnungsbesitzer wollen nach Deinem Auszug keine Löcher in der Mauer vorfinden. Die Hersteller bieten daher das Anbringen mit Klemmträgern an. Die Klemmträger befinden sich an der oberen Schiene des Seitenzugrollos und werden über den Fensterflügel gehängt. Da sie sehr dünn sind, kannst Du das Fenster dennoch problemlos schließen. Wie funktioniert die Montage über Klemmträger an dem Fenster?

Die Klemmträger werden mit dem Seitenzugrollo geliefert. Du solltest jedoch vor der Bestellung deine Fensterstärke ohne Dichtung messen. Die meisten Träger sind für alle gängigen Fenstertypen geeignet. Nach dem Auspacken des Seitenzugrollos öffnest Du das Fenster und klemmst die Träger über den Flügeln ein. Schließe nun das Fenster und fertig! Die Montage ohne Bohren geht sehr leicht und schnell.

Das Seitenzugrollo sitzt fest und stabil und fällt beim Ziehen am Kettenzug nicht ab. Willst Du das Rollo einmal gründlich abwaschen, die Fenster neu anstreichen oder Du ziehst aus, so kannst Du die Klemmträger genauso leicht wieder abnehmen.

Bedienung des Seitenzugrollos

Wie bedienst Du das Seitenzugrollo? Der Seitenzug ist wahlweise links oder rechts am Rollo angebracht. Früher handelte es sich hier oft um ein Seil, das doppelgelegt zum Kreis geschlossen war. Heutzutage werden Kettenzüge bevorzugt. Sie haben kleine Kugeln und sind leichter zu bedienen. Verheerungen werden mit dem Kettenzug größtenteils vermieden. Ziehst Du an der endlosen Kette, wird der Stoff von der oberen Welle ab- bzw. aufgerollt.

Die Bedienung ist stufenlos und erfolgt 1:1. Das bedeutet, dass sich für jeden gezogenen Zentimeter am Seitenzug der Rollostoff ebenso um einen Zentimeter bewegt. Wird der Kettenzug nicht bewegt, arretiert sich das Seitenzugrollo. Ein zu weites Heben oder Senken des Stoffs wird somit vermieden. Der Kettenzug ist meist kürzer als der Rollostoff, kann aber auf Wunsch länger angefertigt werden.

Vor allem wenn Du kleine Kinder im Haushalt hast, sollst Du keine tiefhängenden Seile und Ketten an den Wänden und Fenstern haben. Die Kinder könnten sich daran verheeren. Alternativ kannst Du das Seitenzugrollo auch mit einem Motor nachträglich einrichten lassen. In diesem Fall erfolgt die Bedienung über einen Schalter oder eine Funkfernbedienung.